Es ist eine wohlüberlegte Investition: Fünf Kameras überwachen seit ein paar Monaten den Grund und Boden des Einfamilienhauses. Die Eigentümer wissen, dass die Kameras abschrecken, jedoch kein Verbrechen verhindern können. Trotzdem ist es für sie ein beruhigender Gedanke, dass sie in dieser Situation immerhin aussagekräftige Videoaufnahmen der Täter haben würden.

Wir haben bei dieser letzten Aussage bewusst den Konjunktiv verwendet. Denn: Auch eine Videoüberwachungsanlage kann ausfallen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Mangelnde Speicherkapazitäten, eine defekte Festplatte/SD-Karte oder Kamera, Stromausfall, die Linse ist verdreckt et cetera.

In den Köpfen der meisten privaten Nutzer von Videoüberwachung ist dieses Thema bislang wenig präsent. Ein Ausfall der Überwachungskameras wird leider meist erst dann bemerkt, wenn die wichtige Aufnahme bei Eintreten des Ernstfalles nicht vorhanden ist. Das Speichermedium wird sprichwörtlich auf den Kopf gestellt – aber es bleibt dabei: Das entscheidende Bild ist nicht aufgezeichnet worden.

I Moderne Technik kann Funktion der Installation überwachen

Wer sicher gehen möchte, dass dieses Szenario nicht eintritt, muss seine Kamera regelmäßig kontrollieren und warten (lassen). Zugegeben, das ist nicht unaufwändig. Es gibt jedoch bereits Software-Lösungen am Markt, die für einen überschaubaren Betrag keiner anderer Aufgabe nachgehen, als das Videosystem vollautomatisch rund um die Uhr zu überwachen. Anwender können bei der Konfiguration der Software genau festlegen, auf Grundlage welcher Parameter die Funktion der Videoüberwachung permanent kontrolliert werden soll. Droht ein Defekt aufzutreten oder liegt ein Fehler bereits vor, schickt die Software eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS.

Diese Management-as-a-Service-Lösungen entbinden den Nutzer natürlich nicht von der Verantwortung, auf die Informationen zu reagieren und den konkreten Grund für den (möglichen) Ausfall zu beheben. Sie sind jedoch eine äußerst sinnvolle Investition, um mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit einem technisch bedingten Aufzeichnungsverlust mit all seinen Begleiterscheinungen vorzubeugen.

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